Ausgleich!!! Der ZSC schafft die Wende!

Und wieder beebte es, das Zürcher Hallenstadion, die Emtionen gingen hoch und die Stimmung war gigantisch. Wieder volles Haus und ein ZSC Sieg als Zugabe. Die Zürcher verdienten sich einen Sieg mit einer starken und soliden Leistung offensiv sowie defensiv.

Am Anfang war es aber Genf mit dem 1:0 im Powerplay – ein gewaltiger Slapshot von Gobbi konnte Sulander nur noch aus dem Netz holen. Jedoch steckten die Zürcher wie so oft nicht auf und wurden in der 13. Minute, ebenfalls im Powerplay, mit dem 1:1 durch Adrian Wichser belohnt. Er wurde herrlich freigespielt über die Passtaffete von Gardner und Sejna. So gingen die beiden Meisterkandidaten auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel in der 34. Minute sassen zwei Genfer auf der Strafbank, die Zürcher konnten damit 2 Minuten 5 gegen 3 spielen. Als dan noch ein Genfer in der Ecke lag und die Zürcher sozusagen ein 5 gegen 2 aufzog, war der Bogen überspannt und Sejna konnte die gegebenen Freiheiten zum 2:1 Führungstreffer nutzen. Aber auch Servette verfügt über Kampfeswille und so dauerte es keine 4 Minuten ehe es wieder Gobbi mit einer fast ähnlichen Situation wie dem 1:0 zum 2:2 ausgleichen konnte.

Damit war die Nervenanspannung zum zerreisen gross, dies machte sich auf dem Feld mit defensiven Patzern bemerkbar. Servette verpasst es am Anfang des letzen Drittels die Entscheidung zu erzwingen. In dieser Phase war es Ari Sulander zu verdanken das kein Tor fiel, er war es mit einigen sogenannten „Big Saves“ der den Rückstand verhinderte. Es lief bereits die 56. Minute als Gobbi einen schönen Angriff fast erfolgreich abschloss – der Pfosten kam Ari Sulander diesmal zu Hilfe. Im Gegenstoss dagegen war es Gardner mit einem blinden Backhandpass auf Sejna und dieser traff unter den Schonern von Mona durch zum entscheidenden 3:2. Damit war Peter Sejna Doppeltorschütze an diesem Abend.

Danach verwandelte sich das Hallenstadion in einen Hexenkessel, alle standen sie auf, sogar die 1. und 2. „Rängler“, machten mit und für das ist ihnen ein grosses Kompliment auszusprechen. Auf das nächste mal in einem vollen und tobenden Hallenstadion – dann vielleicht bei der Meisterfeier?