Der ZSC gleicht die Serie aus

Am Anfang ein Wort zur Mannschaft, wir können stolz sein Fans von diesem Club zu sein. Die Mannschaft hat heute eine unglaubliche Willensleistung an den Tag gebracht. Die Jungs haben auf dem Eis 110% gegeben und haben nicht aufgesteckt und phasenweise unglaubliches Eishockey gespielt.

Doch nochmals von Vorne, die Zürcher schienen etwas unkonzentriert zu Beginn der Partie und Ambühl verwertete einen Pass von Guggisberg ins hohe Eck, dieser profitierte von einem ausrutscher von Beat Forster hinter dem Tor. Auffällig war auch heute wie oft die Zürcher zu Boden gingen. Eine Reaktion des ZSC war ersichtlich und die Chancen für den Ausgleich waren zu genüge vorhanden, die Bündner spielten nicht weniger als vier mal in Unterzahl im ersten Drittel. Doch es war nicht der Abig der Powerplays, später mehr dazu.

Kurz vor Schluss wurde Maneluk von Guggisberg angespielt und dieser erzielte das 2:0. Der Schuss wurde vom Davoser verdeckt abgegeben und war so für Sulander erst (zu) spät zu sehen. Trotzdem schien das Tor nicht ganz unhaltbar. Dieses Tor sollte aber die Wende zum Guten bedeuten, vorerst.

Der Zürcher Anhang wurde zeitweise mit Powerhockey verwöhnt. Die Davoser, welche sich vorwiegend auf die defensive konzentrierte, waren teilweise mehr als überfordert. In der 29. Minute die Erlösung, der Anschlusstreffer fiel und damit die Hoffnung zurück ins fast Ausverkaufte Stadion. Kaum war der Torjubel aber beendet, setzte es eine Strafe gegen Alston ab. Davos konnte sich nun von der Druckphase erholen und sich wieder ins Spiel bringen, dachten alle. Aber da hatten sie die Rechnung ohne Forster gemacht, der extrem Antrittschnelle Zürcher liess zwei Bündner alt aussehen und lief alleine aufs Tor zu. Reto von Arx konnte ihn nur noch mit dem Stock zurückhalten – Penalty. Da Alston in der Kühlbox sass, tratt Monnet an und versenkte mit etwas Glück zum 2:2. Die Halle beebte und die Fans waren ausser sich, eine Stimmung wie im alten Hallenstadion war zu spüren.

In der Folge beruhigte sich das Spielgeschehen etwas und die Davoser liessen sich zwischenzeitlich auch wieder einmal in der Angrifszone blicken. Nach 38. Minuten sogar sehr erfolgreich, die Zürcher waren bereits underwegs zum Wechsel, als Bürgler die Scheibe eroberte diese kam zu Taticek, welcher einen ungefährlichen Schuss abfeuerte. Sein Abpraller war aber, aufgrund mangelnder Organisation in der defevensive, überhaupt nicht ungefährlich und landete direkt auf Helfensteins Stock, dieser hatte keine Mühe ins leere Tor einzuschieben.

Wieder musste der ZSC einem Rückstand nachlaufen, dies erfolgte Eindrücklich im letzten Drittel, als eigentlich nur noch Blau-Weiss-Rot spielte. Davos entweder viel zu passiv, völlig überforderet oder absolut kaputt. Doch es dauerte bis 5 Minuten vor Schluss ehe Gardner, in einem Unterzahlspiel die Scheibe von Pittis sauber auf den Stock erhielt und Genoni zwischen den Beinen erwischte.

Somit musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Diese dauerte keine 5 Minuten mehr, da schloss Mark Bastl einen Angriff mit einem satten Handgelenkschuss ab und damit auch die Partie. Die Halle tobte und tat es noch einige Minuten…