Genf führt in der Serie mit 2:0

Ein solider Auftritt der Genfer mit einzelnen Glanzpunkten reichte heute um den ZSC zu besiegen. Trotz drückender Überlegenheit in Dritteln 2 und vorallem in Drittel 3 konnte die zweite Niederlage gegen Genf nicht verhindert werden.

Am Schluss setze sich Genf mit 4:2 durch.

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Der ZSC verliert das erste Finalspiel mit 4:3 n.V

Es ist Finalzeit, die zwei letzten Mannschaften spielen um den Titel in der obersten Eishockeyliga der Schweiz. Genf mit der grossen Euphorie im Rück der Fans will den Titel um alles auf dieser Welt.

Dementsprechend Zielorientiert begannen sie dan auch, doch Tore wollten ihnen keine gelingen in den ersten Angriffsversuchen. Als der ZSC aber nur mit drei Spielern auf dem Eis stand, war es soweit der Puck landete etwas glücklich bei Vigier und dieser Konte ins verlassene Tor einschieben. 11 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Die Reaktion der Zürcher war schnell und heftig, nur 1 Minute später war es Stoffel, der nach einem klugen Pass von Alston ins Lattenkreuz traff.

Mit diesem Ergebniss gingen die Teams auch in die Pause. Der ZSC konnte Anfangs zweites Drittel noch mit 5 gegen 3 spielen, machte aber kläglich wenig daraus. Die Nachlässigkeit sollte bestraft werden noch einmal Vigier und Höhener erhöhten noch im 2. Dritteln auf 3:1. Einige Nachlässigkeiten in der Zürcher Abwehr nutzen die Genfer eiskalt aus.

Doch wie ein Meisterteam gaben die Zürcher nicht auf und drehten gewaltig auf im letzten Abschnitt. Kevin Gloor und Jan Alston glichen in der 53. respektive 59. Minute die Partie aus. Es schien als haben die Zürcher nun alles im Griff, doch Meunier schoss die Genfer ins Finalglück.

Im grossen und ganzen geht der Sieg der Genfer sehr wohl in Ordnung, sie waren über 40 Minuten meistens aktiver. Chris McSorley spielte aber fast ausschliesslich mit zwei Linien, wenn sich das nicht rächt in der Serie.

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Finale oho, Finale oho – der ZSC im Playoffinal

Der Kessel war am sieden, die Zürcher am gewinnen, das Hallenstadion stand Kopf, als die letzte Sirene in dieser Serie erklang. Nicht das es am Schluss noch sonderlich viel Spannung da gewesen wäre, der Sieg stand bereits einige Minuten zuvor fest. Die Fans standen bereits am Rande des Eisfeldes und bejubelten ihre Mannschaft frenetisch. Auf einmal schienen die alten Zeiten wieder zurück und so manch einer der Fans fühlte sich wie in einem Film. Plötzliche stampften die Fans wieder und das Stadion erzitterte bis in den 1. Rang.

Vor dem Match aber wagten nur wenige über einen möglichen Final gegen Genf zu sprechen, der Respekt vor dem Davosser Kampfeswille zu gross in den Fans. Diese Angst war nicht ganz unbegründet, wenn ein Team diese Serie noch gedreht hätte, wäre es wohl der HCD gewesen. Zum Glück blieb es beim Konjunktiv und die Angst sollte sich als unnötig herausstellen.

Bereits früh im gestrigen Spiel war es Jan Alston, der eine Möglichkeit vergab, dabei aber Genoni zum ersten Mal prüfte. Es folgten Minuten in denen die Spielanteile ausgeglichen waren mit leichten Vorteilen für den ZSC. Erst in der 10. Minute aber als sich der erste Block der Zürcher in der gegnerischen Zone festsetzen konnte, erreichte ein Zuspiel von Sejna, den freistehenden Ryan Gardner und dieser traf genau das Lattenkreuz. Keine Chance für den jungen Torhüter aus Davos, dieser Schuss war zu platziert.

Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels waren es die Zürcher, die etwas mehr vom Spiel hatten. Weitere Treffer fielen aber nicht mehr und so endete das Drittel mit 1:0. Die Stimmung auf den Tribünen war weiterhin sehr angespannt und nervös. Ein 2:0 hätte wohl die Nerven der Anhänger beruhigt.

Doch genau das Gegenteil sollte eintreffen. Als Lukas Grauwiler in der 25. Minute eine Strafe absass, war es Taticek mit einem Pass durch die gesamte Box auf Ambühl, dieser mit einem schönen Slapshot in die Maschen. Der Treffer verlieh den Bündnern zusätzlich Energie und Wille, was der Nervosität auf den Rängen nicht gerade gut bekam. Da war das 2:1 durch Alston wie eine Erlösung und die Masse bebte. Nach einem relativ harmlosen Schuss von Domenico Pittis, waren zwei Verteidiger nicht fähig die Scheibe aus dem Slot zu befördern und Alston hatte keine Mühe von diesem Fauxpas zu erben. Kaum war der Fokus der Fans wieder auf dem Spielgeschehen wanderte mit Blatter ein Davoser auf die Strafbank. Exakt 19 Sekunden nach dem Start dieser Strafe war sie auch schon wieder vorbei Verteidiger Beat Forster war es, der mit einem Schlenzer zum 3:1 einschoss.

Davos nun sichtlich überfordert und angeschlagen, die Zeit der Bündner als Schweizermeister schien gezählt. Einen weiteren Beweis dafür lieferte 95 Sekunden später Peter Sejna mit dem 4:1. Er spekulierte nach einem Bully in der neutralen Zone richtig und ergatterte sich den Puck und zog den letzten Verteidiger, der noch zwischen ihm und dem Torhüter stand auf sich und erzielte über die Schultern hinweg von Genoni das 4:1. Der dabei gar nicht gut aussah und diesen Treffer durchaus auf seine Kappe nehmen muss.

Danach reihten sich noch einige hochkarätige Chancen für die Zürcher aneinander, doch allesamt wurden sie zum Teil klägliche vergeben. Aber wer soll es den Spielern beim Stand von 4:1 übel nehmen? Sicherlich hätten einige weitere Treffer den Stimmungspegel weiter erhöht, doch irgendwann ist es verständlich das die Konzentration bei den Abschlüssen nicht mehr 100% da ist. Trotzdem fiel in der 38. Minute noch das 5:1 und die damit definitiv verbundene Vorentscheidung. Monnet verwertete eine 3 gegen 2 Situation nach einem geschickt verzögerten Pass von Alston. So war der Gang in die Pause für die Spieler der einen Mannschaft wohl ein sehr angenehmer, die Fans dankten ihnen das Drittel mit einem tosenden Applaus.

Der Schlussabschnitt ist eigentlich nicht zu beschreiben, die Stimmung war zu gewaltig und die Emotionen die sich lösten auch. Tore fielen im Schlussabschnitt keine mehr, doch das war auch gar nicht mehr von Nöten. Die Fans feierten sich und die Spieler, diese hatten das auch redlich verdient.

Danach war Schluss und der Finaleinzug in festen Händen!!!

Auf geht’s in den Final!

Tickets fürs Finale

Ab 12.00 Uhr können die für die beiden ersten Heimspiele gekauft werden. Wie immer über www.zsc-lions.ch und unter der Telefonnummer 044 316 77 88. Die ersten Heimspiele sind am Montag, 31.03.08 und am Samstag, 5. April 2008.

Tickets für die Spiele in Genf können unter www.geneva-hockey.ch. Ab wann ist mir noch nicht klar.

Update (29.03.08 01:56): Tickets für die Spiele in Genf sind ausverkauft. In Zürich hat es nur noch wenige Tickets…

Freudentaummel in Oerlikon

Nach knapp 55 Minuten ereignete sich etwas Kurioses im Hallenstadion. Viele Fans aus dem Fanblock verliessen ihre Plätze, warum nur? Der Spielstand war 5:1 für die Zürcher und die Fans wollten in Richtung Eisfeld!

Aber noch einmal von Beginn weg, die Zürcher kannten nur eine Richtig – jene auf das Davoser Tor! Wie so oft aber fehlten die ganz grossen Chancen, bis die 10. Minute anlief, da verwertete Gardner eine herrlichen Vorarbeit von Sejna. Dieses Resultat war gleichzeitig auch der Pausenstand.

In der 25. Minute waren es die Davoser die im Powerplay, einen herrlichen Treffer zustande brachten durch Ambühl. Doch dieses Tor war wie der Paukenschlag zum totalen Angriff der Zürcher: Alston, Forster und Sejna waren es innert knapp 3 Minuten die den Spielstand zum positiven 4:1 verwandelten.

Der Treffer in der 39. Minute zum 5:1 durch Monnet war einer der letzten Höhepunkte des Spiels. Blau-Weiss-Rot spielte dieses Ergebniss souervän herunter und die Davoser waren nicht mehr fähig zu reagieren. Ein verdienter ZSC Sieg, welcher gleichzeitig die Finalqualifikation bedeutet.

Ausführlicher und Stimmungsbericht folgen heute Freitag.

Heiss auf Playoffs

Welcher Matchbersucher freut sich nicht schon jetzt? Die Nervosität ist bereits vorhanden, die Gedanken kreisen um den Match und um einen möglichen Sieg. Die Prdouktivität am Arbeitsplatz wird wohl von Stunde zu Stunde kleiner. Wer mag es den Fans vergönnen?ZSC vs. HCD, blau, weiss und rot vs. gelb-blau, Sulander vs. Genoni… Alles packende Duelle die heute Abend ab 20:15 anstehen. Das Playoffieber ist entfacht und das nicht nur heute, sondern bereits seit der Viertelfinalserie gegen Kloten. Die Halle tobt wieder und ein Finaleizug würde wohl ein Tollhaus aus dem Hallenstadion machen. Wie lange hätten wir auf diesen Moment gewartet? Im neuen Hallenstadion 7 Jahre – 7 Jahre mit einer Exil-Saison, in welcher man tatsächlich im Final stand. 7 Jahre in dennen man grosse Erwartungen schürte und diese nicht umsetzen konnte.Ein Final würde dem Zürcher Publikum gut bekommen und die Fans würden es den Spielern wohl mit guter Stimmung danken.vergleich zschcd

Quelle: Blick Zeitung – 27.03.2008

Auf gehts Zürcher – tut es auch für uns!!! Wir wollen den Sieg!

Terminproblem gelöst

Die Terminprobleme rund um die Generalversammlung der Zürich Versicherung scheint gelöst. Falls der ZSC über 7. Spiele ins Playofffinal kämme, würde die Serie am Dienstag 1. April beginnen. Die nachfolgenden Spiele würden sich um ein Tag verschieben, die weiteren Spieltage wären Freitag, Sonntag und dan wie normal Dienstag. Danach würde der Playoffrythmus wieder eingehalten werden.

Sollten die Zürcher schon morgen Abend im Finale stehen, würde der Final bereits am Samstag beginnen. Somit würden keine Terminkollisionen entstehen.

Vorerst scheinen die Probleme für den ZSC gelöst, jedoch auf lange Sicht kann es so nicht weitergehen.