Saisonabschlussfest 9. Mai 2015

Das Programm für nächsten Samstag sieht folgendermassen aus:
15:00: Wir treffen uns im Irchelpark (ca. 260m von der Station Milchbuck; siehe Lageplan) zum gemeinsamen grillieren. Von 17:00 bis 20:00 haben wir einen grösseren Grill vor Ort, Essen & Getränke nimmt jeder selber mit.

22:00: Vom Irchelpark geht’s weiter in die Fambar (Militärstrasse 84, 8004 Zürich) wo wir weiterfeiern.
Sofern das Wetter nicht mitspielen sollte, fällt das grillieren leider aus und wir treffen uns direkt in der Fambar um 22:30.
Samstagmorgen wird dies entschieden und auf der DRZ Page gepostet.

https://www.facebook.com/DritteRangZurich

Cédric Hächler wechselt zurück zum ZSC

Der ZSC vermeldet heute die Verpflichtung von Cédric Hächler. Der Verteidiger kehrt von den Rapperswil-Jona Lakers zum Z zurück. Er hat bei den Stadtzürchern einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Der 21-Jährige hatte zwischen 2012 und 2014 bereits 34 NLA-Einsätze für den Stadtklub verzeichnet, ehe er zu Rappi wechselte. Am Obersee absolvierte Hächler in der vergangenen Saison 65 von total 66 Spielen (zwei Tore, acht Assists) und war Alternate Captain der Mannschaft.

Cédric Hächler ist ein Eigengewächs, das den Weg von den Mini-Top-Junioren Schritt für Schritt und mit einem Zwischenjahr bei Malmö (schwedische Juniorenliga) ins NLA-Team schaffte. Der Verteidiger war auch regelmässig Teil der Schweizer Nationalmannschaften U17, U18, U19 und U20 über die Jahre. Vergangene Saison debütierte Hächler in der A-Nationalmannschaft (fünf Einsätze).

Quelle: Medienmitteilung ZSC Lions

Gemeinsam für eine bessere Stimmung – der neue Fansektor

Bereits vor einigen Wochen kam die Diskussion um einen eigenen Fansektor auf, einige Medien berichteten aufgrund von Aussagen von Peter Zahner darüber. Dass sich die Situation im 3. Rang West nicht zufriedenstellend darstellt, ist kein neues Thema und auch keine Erfindung aus dem Jahr 2015. Was aber dagegen getan werden könnte, war lange nicht klar.

StadionplanGestern nun ist die Welle ins Rollen gekommen, durch das Eintreffen der Informations-Briefe des ZSC an die betroffenen Personen. Dabei wird in den Sektoren Q2 und S2 ein Stehplatzsektor entstehen. Nun ist es natürlich so, dass in diesen Bereichen bereits Saisonkarten vergeben sind und diese, sofern sie nicht in diesem Stimmungssektor stehen möchten, umziehen müssen. Alternativ wird Ihnen ein Platz in den anderen punktierten Sektoren (siehe Plan links, zur Vergrösserung anklicken) angeboten.

Für die Betroffenen stehen zum Beispiel die Sektoren V2 und T2 zur Verfügung. Diese sind zwar nicht mehr an demselben Ort, aber sie bieten grundsätzlich eine bessere Sicht. Für alle anderen Sektoren im gesamten Hallenstadion, bleibt die Situation unverändert. Alle Sektoren, ausgenommen Q2 und S2, bleiben nummeriert.

Dass diese Meldung nicht zwingend zu Freudensprüngen bei den Betroffenen führt, war zu erwarten. Die Zeit ist aber gekommen, nachdem sich in den letzten Jahren eine schleichende Abwärtsspirale der Stimmung abgezeichnet hatte, einen Schritt zu machen. Seit Jahren wurde im Hintergrund, gemeinsam mit Fans und Club nach Lösungen gesucht, die aber alle aus technischen oder finanziellen Gründen nicht realisiert werden konnten. Auch andere Ideen und Versuche, mit dem aktuellen Sektor T2, wurden geprüft und durchgeführt – leider scheiterten sie aber alle.

Jetzt gibt es ein konkretes Projekt, dass zwar nicht die Lösung aller Probleme ist, das aber sicherlich zur Verbesserung der Stimmung im Hallenstadion beiträgt und hoffentlich eine neue Eigendynamik entwickelt. Für alle Betroffenen ist es sicherlich keine erfreuliche Nachricht, aber es ist zu hoffen, dass sie im Sinne des gemeinsamen Zieles, der Erreichung einer besseren Stimmung im Hallenstadion, diesen Entscheid akzeptieren und mittragen. So, dass wir dann bereits in der Saison 2015/16 öfters wieder einmal Gänsehaut in der Halle erleben dürfen.

Die Affen vor dem Titel – wir vor dem Elend

HC Davos – ZSC 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0)

Endlich geht es weiter, nach dem das unnötige Montagsnachmittagsspiel – es ist mittlerweile an jedem Ostermontag dasselbe – überstanden ist, geht es heute weiter nach Davos. Bereits wieder steht der ZSC unter Druck, denn ein 1:3 Rückstand in der Serie wäre, trotz den wohl grösseren Kraftreserven, eine schwerwiegende Hypothek. Ein Sieg also Pflicht an diesem Donnerstagabend.

Ein Start der sich gut anfühlte

Denis Malgin mit dem ersten Treffer
Denis Malgin mit dem ersten Treffer

Der Auftakt war dann vielversprechend, der Z startete agil und mit Vorteilen. Wie würde es um die Blockade vor Genoni aussehen? Diese Frage wurde in der siebten Minute ein erstes Mal beantwortet. Malgin tanzte um das Tor von Davos, passte zu Blindenbacher, dessen Schuss von Wick gefährlich abgelenkt wurde. Der Abpraller landete wieder bei Malgin und der machte das 0:1. Nun war natürlich Schwung im Zürcher Spiel, bereits vier Minuten später jubelte schon wieder der Z. Nilsson wurde von Keller bedient und der fand die Lücke ins Glück. 0:2, eine gute Sache, aber kein Vorsprung zur Verwaltung. Dies tat der Z dann auch nicht, dennoch konnte er in der 18. Minute den Anschluss nicht verhindern. Nach einer etwas kuriosen Strafe gegen Baltisberger konnte Davos profitieren. Mit diesem knappen Resultat ging es in die Pause.

Der Ausgleich im Mitteldrittel
Das Mitteldrittel dann war eines, welches es so nicht gebraucht hätte. Zwar wirkte der HCD nicht besser, aber er kam ein bis zwei Mal vor das Tor von Flüeler und erzielte dabei sogleich den Ausgleich. Kurzzeitig hatte Paulsson zu viel Platz und der Davoser Topskorer nutzte die Chance eiskalt aus. Alles andere war dann zwar in Ordnung, aber weder gut noch überragend. So musste man erneut mit einem 2:2 in die Pause und hoffen, dass das letzte Drittel diesmal für den ZSC ausgehen würde.

Erst in der der Nachspielzeit zur Entscheidung
Greifen wir das letzte Drittel an, welches wir ziemlich schnell abhandeln können. Beide Teams hatten ihre Chancen und beide erzielten je ein Tor. Zudem waren beide sehenswert und finalwürdig. Zuerst war der Z an der Reihe, einen wunderbaren Pass von Blindenbacher verwertete Trachsler zur erneuten Führung. Doch nur einige Minuten später war es Paulsson, der wunderbar von von Arx lanciert wurde, der zum Ausgleich traf. Mehr gab es dann nicht mehr, beide Teams hätten noch Möglichkeiten gehabt, blieben aber erfolglos.

Den Rest, ja damit meine ich den letzten Treffer von Daffos, dürft ihr Euch dann selber schreiben. Wir stehen kurz vor dem Ende, obwohl wir eigentlich besser waren, falls also jemand noch nicht begriffen hat – Spieler und Fans – um was es geht, dann darf derjenige gerne zuhause bleiben am Samstag!!!!

Weitere Bilder auf http://faszination-zsc.ch/index.php?/category/37

Die Unfassbarkeit einer Niederlage

Die Spiele 3 der diesjährigen Serien des ZSC ähneln sich bedrohlich. Zuerst gab es gegen Biel eine Niederlage mit 3:2 nach Penaltyschiessen – trotz einem Torschussverhältnis von 38 zu 25. Im Halbfinal dann ein noch extremeres Bild, die Zürcher dominierten Genf nach Strich und Faden, bei 40 zu 19 Torschüssen mussten sie sich aber dennoch in der Verlängerung geschlagen geben. Zwei bittere Niederlagen, die dem ZSC aber am Endeffekt nicht im Weg standen um jeweils eine Runde weiterzukommen. Gestern nun die Steigerung der Steigerung, der ZSC dominierte, ja diktierte das Spiel und dessen Tempo nach Belieben. Am Ende stand da ein Schussverhältnis von 54!!! zu 16 in der Statistik und doch jubelten die Akteure rund um Arno del Curto.

Kraft und Moral entscheiden diese Serie
Über das Penaltyschiessen müssen wir wenig diskutieren, es ist eine der wenigen Schwächen des ZSC – ausgenommen Playofffinal letztes Jahr in Kloten – und es ist auch immer Lotterie. Allerdings waren die Abschlüsse von Künzle, Bärtschi und Co. gestern äusserst bescheiden, ja fast schon eine Einladung für den HCD dieses Spiel doch noch zu gewinnen.

Viel mehr muss man über die vorgegangen 80 Minuten und dessen Aufarbeitung diskutieren. An erster Stelle ist da die grandiose Aufholjagd der Zürcher, die nach zwei Drittel schon mit 0:2 Toren in Rücklage waren. Doch sie rappelten auf, konnten Davos zwei Tore einschenken und waren dem Siegestreffer sowohl in den letzten Minuten, wie auch in der Verlängerung deutlich näher. Davos war am Ende, die Linie um Ambühl spielte in der Verlängerung gefühlte 15 von 20 Minuten durch. Der ZSC dagegen drückte und pushte fast bis zum Ende mit vier Linien durch diese Partie. Malgin und Siegenthaler wurden am Schluss dann etwas aus dem Spiel genommen. Trotzdem sind die Kraftreserven, sofern sich der HCD bist am Donnerstag nicht optimal erholen mag, ein ausschlaggebender Faktor für diese Serie – noch so eine Partie dürfte der HCD nicht gewinnen. Er muss also wieder etwas mehr in das Spiel investieren und kann sich nicht nur auf seinen grandiosen Torhüter Genoni verlassen, der gestern aber sicherlich Ursprung des Erfolgs war.

Dann gibt es noch den Faktor Schiedsrichter, nach einer Niederlage zieht man diesen immer gerne als Schuldigen daher. Dem war gestern sicherlich nicht so, aber was sich Wiegand und Co. in den ersten 40 Minuten erlaubten, grenzte an eine absolute Frechheit! Dem 2:0 ging ein klares Hacken voraus, welche nicht geahndet wurde, im Finish hatten die Zebras dann keinen Mut mehr eine Strafe zu auszusprechen, wohl mit der Begründung „keine entscheidende Rolle spielen zu wollen“. Eine absolute Frechheit, entweder man hat eine Linie oder man lässt es besser mit dem Profi-Schiedsrichter und für Herrn Wiegand wäre es Zeit sich wieder dem Amateur-Sport zu widmen, für das NLA-Tempo scheint er nicht geeignet.

Zurück aber wieder zum spielerischen, nun wird es entscheidend sein, wie der ZSC diese Niederlage moralisch verkraftet. Beim HCD werden die Kräfte wohl von Minute zu Minute schwinden, der Z dagegen kann aus dem vollen Schöpfen und es wird mehr eine Kopfsache denn eine der Physis! Wir werden sehen, bereits am Donnerstag gibt’s erste Antworten auf die vielen Fragen.

Eine verdammt bittere Niederlage

ZSC – HC Davos 2:3 (0:0, 0:2, 2:0, 0:1) n.P.

Sie schmerzte noch lange, die 5:2 Niederlage vom Samstag, insbesondere weil sie doch klar war und der ZSC ab dem zweiten Teil des Mitteldrittels kaum mehr Chance auf eine Wende hatte. Im Playoff ist vieles im Konjunktiv, so auch heute. Sollte der ZSC die Niederlage richtig verarbeitet haben, die richtige Taktik wieder gefunden haben und heute ein Sieg landen, dann wären sie dem grossen Ziel einen wichtigen Schritt näher. Dass das Potenzial zweifellos vorhanden ist, zeigten sie ja zum Auftakt nur zu gut. Trotz der Niederlage verzichtete Crawford auf grössere Änderungen beim Team, er wollte diesem Team die Chance zur Revanche geben gegen den HC Davos.

Ein gehässiger Start
Wie wichtig dieses Spiel war, sah man ab den ersten Szenen. Beide Teams fuhren fast jeden Check zu Ende und phasenweise am Limit ihrer Möglichkeiten. Über seinem Limit lief Wiegand, der Schiedsrichter, der bereits den Cup-Halbfinal Bern – ZSC verpfiffen hatte, war auch heute nicht Herr der Sache. Davos wurde hier für einmal wieder bevorteilt, obwohl diese oftmals unfair und über der erlaubten Grenze spielten. Dennoch war der ZSC die bessere Mannschaft, aber selbst nach einem Lattenknaller von Künzle blieb es beim 0:0. Stark spielte Genoni, der viele Pucks hielt, aber es war auch zu viel Ungenauigkeit im Zürcher Spiel.

Im zweiten Drittel verstärkte sich dann die Tendenz aus dem ersten Drittel noch. Beim ZSC verzwiflete man zusehends. Wieganflg und Co. waren mehr mit Ambühl und del Curto am diskutieren, dies gab dem HCD zusätzliche Verschnaufpause. Nunja, wie gesagt, am Ende muss man die Tore selber schiessen. Dies taten nur die Davoser in diesem Drittel, Ambühl lief durch und dabei sahen Tallinder und zwei weitere Zürcher uralt aus. Doch es war noch nicht das Ende der Fanenstange. Nach einem klaren Hacken gegen den ZSC gab es keine Strafe und keine Minute später fand sich der Z mit einem 0:2 Rückstand wieder. Die Pause wurde dann noch erzittert und erhofft, nur kein weiterer Gegentreffer. Der Wunsch wurde erhört. Keine weiteren Tore für Davos.

Die Wende im letzten Drittel
Was durfte man noch erwarten vom letzten Drittel? Gab es noch eine Rückkehr? Ja sie kam und eigentlich aus dem Nichts und zwar in der 46. und 48. Minute. Zuerst war es Shannon, der dort stand wo er muss. Direkt vor dem Tor nahm er den Abpraller von Genoni ab und haute ihn in die Maschen. Dies löste beim ZSC neue Hoffnung aus und zwei Minuten später war es Geering, der den Puck in die Maschen beförderte. Davos nun angezählt, aber trotzdem fielen sie nicht. Alle Chancen halfen dem Team von Crawford nichts, es musste eine Verlängerung her. In dieser wurde dann ersichtlich, wie viel mehr Power im ZSC war. Davos war angeschlagen, das Spiel war fast ausschliesslich vor Genoni postiert. Dennoch, auch dieses Drittel ging torlos aus und so musste das Penaltyschiessen entscheiden.

Zu dem gibts dann nichts mehr zu sagen, der ZSC verliert ein Spiel, dass er eigentlich nie verlieren dürfte. Derart Dominant zu sein, aber dennoch zu verlieren, ist irgendwie schwierig zu verarbeiten. Ich jedenfalls brauche meine Zeit, zum Glück gibt es nun drei Tage Pause: Zeit die Gedanken zu ordnen, Zeit das Spiel zu verarbeiten und Zeit sie neu zu fokussieren.